Die Wikingerstadt - ab 28. Juni 2022

Die Geschichte der ältesten Handelsstadt Skandinaviens wird neu geschrieben.

In den Jahren 2017-2018 führten die Museen von Südwestjütland zusammen mit Forschern der Universität Aarhus und mit Unterstützung der Carlsberg-Stiftung eine große Ausgrabung im Herzen des „Emporiums“ durch – d. der Handelsposten in Ribe aus den 700er und 800er Jahren.


Die Ausgrabung bot erstmals die Möglichkeit, großflächig die tiefsten Schichten der Stadt mit vielen Funden freizulegen.
Es war auch das erste Mal, dass Archäologen die Möglichkeit hatten, eine Reihe neuer wissenschaftlicher Methoden zu nutzen.

Die Ausgrabung brachte viele erstaunliche Funde, aber auch neue Erkenntnisse, die uns eine neue Geschichte über die früheste Geschichte von Ribe und über den Beginn der Wikingerzeit beschert haben.


Sehen Sie sich die neuen Erkenntnisse an, erfahren Sie mehr über die neue Geschichte und hören Sie zu, wie die Forscher selbst über die Methoden erzählen, die die Geschichte der ältesten Handelsstadt Skandinaviens verändert haben.

 

Am 28. Juni hat Die Wikingerstadt ihren ersten ordentlichen Eröffnungstag.
Die Ausstellung wird von der Carlsberg Foundation unterstützt und basiert auf Forschungsergebnissen aus dem Projekt Northern Emporium.


Die Bilder:

Überbleibsel von Dänemarks ältestem bekannten Saiteninstrument, der Ribe-Leier. Foto: SJM

Der Kamm wird nicht in Dänemark hergestellt, sondern stammt aus dem hohen Norden und beweist Verbindungen in die Ferne. Foto: Nördliches Emporium

Archäologen fanden viele Perlen! Einige von ihnen wurden mit einer Glastechnik hergestellt, die chemische Kenntnisse auf einem viel höheren Niveau erfordert, als wir bisher von den Perlenmachern in Ribe angenommen hatten. Foto: SJM

Die neuen Erkenntnisse sind unter anderem durch viele Analysen entstanden – hier arbeitet der Archäobotaniker Peter Mose Jensen vom Moesgaard Museum. Foto: Nördliches Emporium